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Prominente predigen zu „9,5 Thesen“ in der Gedächtniskirche Speyer

 

 

Reformatorische Grundfragen heute - in Kunst, Kultur, Politik und Arbeitswelt

Mit den 95 Thesen Martin Luthers hat die Reformation im Jahr 1517 ihren Lauf genommen. Er war so frei, Kritik zu üben, am Ablasshandel und an kirchlichen und gesellschaftlichen Missständen. Wie steht es heute um Glaubens- und Gewissensfragen, um das Verhältnis zu Freiheit, Leistung, Geld und Gott? Um diese Fragen dreht sich die Predigtreihe „9,5 Thesen“ im Jubiläumsjahr der Reformation. Von Januar bis Oktober „predigt“ monatlich eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens im Gottesdienst der Speyrer Gedächtniskirche.

Datum

Name

 

These

08. Januar

Martin Graff

Grenzgänger

1.    Ich darf machen, was ich will!?

12. Februar

Michael Bauer

Heimatpoet

2.    Ich darf so bleiben, wie ich bin!?

12. März

Britta Buhlmann

Direktorin Pfalzgalerie  

3.    Nicht ohne Gott!?


09. April

Fensterpredigten

Angehende PfarrerInnen

4.    Wir sind Papst!?

07. Mai

Gregor Gysi

Politiker, MDB

5.    Ich muss immer besser werden!?

Wie steht es 500 Jahre nach Luther um das Streben nach Perfektion, wie geht man etwa
in der Politik mit Fehlern um?

11. Juni

Michael Kaufmann

Intendant Staatsphilharmonie

6.    Nicht ohne Lehrbuch!?

Wie steht es 500 Jahre nach Luther um den Wertekanon,
was gilt es wieder oder neu zu

lernen, im Orchester der Vielfalt?

09. Juli

Alice Hoffmann

Kabarettistin

7.    Nicht ohne Bibel!? 

Wie steht es 500 Jahre nach Luther um die Schrift,
wie heilig ist das Wort,
wie kräftig die Mund-Art, etwa einer „Hilde Becker“?

13. August

Werner Simon

Geschäftsführer
Unternehmerverbände
Rheinland-Pfalz

8.    Wir machen die Erde untertan!?

Wie steht es 500 Jahre nach Luther um ein nachhaltiges Wirtschaften für die Zukunft
von Mensch und Mitwelt?

10. September

Brigitte Mannert

Präsidentin Handwerkskammer

9.    Wir machen Politik!?

Wie steht es 500 Jahre nach Luther um verantwortliches
Handeln, gehört Politik etwa zum „Handwerkszeug“ eines Christenmenschen ?

08. Oktober

Mechthild Werner

Pfarrerin

9.5  Hier stehe ich ...!?

Wie lautet nun das Fazit der Reihe? Was ich Luther immer
schon mal sagen wollte...  

Ich darf machen, was ich will!? Wie steht es 500 Jahre nach Luther um die Freiheit, etwa um liberté, fraternité und das Miteinander in Europa?

Der Theologe, lutherischer Pfarrer aus dem elsässischen Münstertal, preisgekrönter Autor, Filmemacher und „Zungenknoten“- Kolumnist der Rheinpfalz ist ein deutsch-französischer Grenzgänger. Er weiß, nach seinem letzten Buch, „Der lutherische Urknall“, angeblich genau, woran der Reformator bis heute schuld ist.

 

Er spricht zur These: „Ich darf machen, was ich will !?“  Wie steht es 500 Jahre nach Luther um „Freiheit und Verantwortung“, Libertinismus, liberté, fraternité, um das verantwortliche Miteinander in Europa?

Der gesamte Predigttext ist hier zu lesen - das Skript zum Gottesdienst hat uns Mechthild Werner zur Verfügung gestellt.

 


Ich darf so bleiben, wie ich bin!? Wie steht es 500 Jahre nach Luther um die Gnade, etwa um die manchmal gnadenlose Suche nach dem perfekten Leben?

Bekannt wurde der Heimatdichter und Sprachkünstler durch seine Figur "De klääne Pälzer“ und seine Stücke für das Chawwerusch-Theater. Als Katholik in Kaiserslautern geboren, stellt sich der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller, Stückeschreiber, Hörfunk- und Fernsehautor immer wieder den Fragen nach dem Woher, Wohin und Warum.

 

Er spricht zur These: “Ich darf so bleiben, wie ich bin !?“ Wie steht es 500 Jahre nach Luther um „Rechtfertigung und Gnade“, um gnadenlosen Leistungsdruck, Selbstoptimierungswahn, die Suche nach dem perfekten Leben?